Thailand / Bali Tour 2006/07
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Thailand / Bali Tour 2006/07

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Thailand / Bali Tour 17.12.2006-13.01.2007


Bilder kommen bald....

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10.01.07

Zu heute gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Nach dem obligatorischen Frühstück flacken wir uns alle gemeinsam an den Strand und genießen das leichte Leben. Für 100000 Rupien - knapp zehn Euro - gibt es ein Liege, inkl. eines Getränkes und einer Pizza, einem Sandwich oder etwas anderem zu Essen . Mehr als gelegentliche Getränkebestellungen - natürlich von der Strandliege aus - und kurze Sprünge ins 31 Grad warme Wasser sowie die Einnahme der gewohnten Pizza sind heute einfach nicht drin. Dazu ist es einfach zu schön hier. Gegen Abend werden wir jedoch richtig aktiv. Martin hat einen kleinen Laden ausgemacht, der T-Shirts, Hosen und anderes Zeug feilbietet. Da wir ja eh noch Bintang T-Shirts kaufen wollten, kommt uns dies zu paß. Leider haben sie die Shirts nicht in unserer Größe und statt Bali steht nun Baru drauf. Auf die Frage hin was das denn wohl sei, erklärt uns Maria, die Betreiberin des Ladens, daß es sich hierbei um den neuen Namen Balis handelt, gibt jedoch später zu, daß es wohl eher ein Druckfehler sei. Also ordern wir für morgen neue Größen und eine andere Bedruckung. Schaun mer mal was draus wird. Erschöpft von diesem ganzen Streß erstehen wir erst einmal ein lecker gekühltes Bintang und leeren dies, von den Wellen umspült, im Meer. Das hat schon was. Als die Sonne sich wieder auf den Weg nach Hause macht, ist es Zeit für einen Sundowner und anschließend dem Weg zurück ins Hotel. Ein wenig abspannen und dann auf nach Seminyak, wo wir uns etwas zu Essen suchen. Leider scheint es Ping nun nicht mehr so gut zu gehen. Ihr ist ziemlich übel, sodaß Martin, Ping und Peter schnell den Rückweg nach Jimbaran antreten. Aber auch das Essen selbst hat nicht so ganz das gehalten, was uns die Besitzerin des Ladens - eine Australierin - versprochen hat. Aber egal - Ramona, Uli und ich ziehen noch weiter und nehmen ein paar Cocktails in einer ziemlich stylischen Bar, die jedoch trotz aller Versprechungen nicht ansatzweise voll wird. Der Hammer jedoch ist ein Cocktail namens "Sudden Death", den ich ausprobiere. Etwas Ekelhafteres habe ich , glaube ich, noch nie getrunken. Medizin ist lecker dagegen! Trotzdem schaffe ich es, das Zeug herunterzuwürgen, muß diesen Genuss jedoch sofort mit einem anderen Cocktail kontern. Nach einer Weile treten wir dann aber den Heimweg an. Hier erwartet uns eine ziemlich unangenehme Überraschung. Die Bedienung des Ladens weigert sich nämlich, uns ein Bluebird-Taxi zu bestellen, mit der Begründung, daß wir uns in einem Bereich der "freien" Taxis befinden und wir uns doch bitte eines Mafiataxis nehmen sollen. Dies sehen wir natürlich nicht ein und versuchen, ein Taxi auf der Straße anzuhalten. Prompt kommt auch ein Bluebirdtaxi und setzt einen Fahrgast ab. In dem Moment, als wir das Taxi bereits bestiegen haben, kommt der Mafiataxivermittler auf unseren Fahrer zu nd schüchtert diesen derart ein, daß er sich weigert, uns mitzunehmen und wir gezwugen sind, wieder auszusteigen. Total sauer machen wir uns in Richtung Hauptstraße auf, um hier noch einmal unser Glück zu versuchen. Nach einiger Zeit des Laufens kommen wir doch tatsächlich hier an und siehe da - der Bluebird Fahrer von vorhin hat sich hierhin verzogen und auf uns gewartet. Mit ihm fahren wir dann endgültig zurück ins Hotel, um uns abzulegen. Wer also keinen Streß mit den Taxifahrern haben will, sollte auf Bluebirdtaxis bestehen, da dies anscheinend das einzige seriöse Unternehmen der Insel ist und ungefragt den Taximeter einschaltet und auch danach abrechnet. Mit allen anderen kann man durchaus unangenehme Überraschungen erwarten.

 

17.1.07 20:44


09.01.07

Oh Mann, was bin ich froh, endlich aufstehen zu können! Wie schon geschrieben, ist es hier erheblich kälter, als im Rest Balis, sodaß ich die Nacht durchgefroren habe. Ich Depp habe auch noch vergessen, etwas langärmliges, also einen Pulli oder Ähnliches mitzunehmen. Aber zwei T-Shirts tun es auch. Da wir ja heute den Sonnenaufgang über dem Tempel beobachten wollen, klingelt der Wecker schon um 05:40Uhr. Ramona springt noch schnell unter die Dusche, während ich meine Fotosachen packe. Glücklichweise liegt unser Hotel - wie ja schon  geschrieben - direkt neben dem Tempel, sodaß 1. der Weg recht kurz ist, 2. wir keine Park- oder Eintrittsgebühren bezahlen müssen und 3. durch die frühe Zeit, wir fast allein hier sind. Nur zwei andere Fotografen haben sich hierher verirrt, die die frühe Stunde für ihre Aufnahmen nutzen wollen. Es ist schon eine sehr beeindruckende Stimmung um den Tempel herum zu dieser Tageszeit. Das frühe "AusDenFedernKrabbeln" hat sich definitiv gelohnt, vor allem , weil noch der ganze Tag vor uns liegt. Wir freuen uns schon auf das Frühstück, welches uns ab sieben erwartet. Leider freut sich das Frühstück nicht auf uns. Laut Voucher haben wir die Wahl zwischen Nasi Goreng, Toast mit Ei und Nudeln. Dummerweise wird mir beim Bestellen des Toast mit Ei mitgeteilt, daß der Toast leider aus sei. Stattdessen kann ich aber Pancake haben. Häh?! Meine Essgewohnheiten sind zwar pervers, aber so? Naja, ein Nasi Goreng am Morgen tut's dann auch. Auch der Kaffee hält das Niveau des restlichen Frühstücks, sodaß wir dieses nicht noch länger und unnötigerweise in die Länge ziehen. Wir checken aus und fahren zu einem Aussichtspunkt in der Nähe von Gobleg, wo man die beiden nahegelegenen Zwillingskraterseen in ihrer ganzen Schönheit betrachten kann. Angeblich waren die beiden Seen einmal miteinander verbunden, was wir aber nicht mit Sicherheit wissen. Da wir keinen besonderen weiteren Plan haben, machen wir uns auf den Rückweg nach Jimbaran. Dieser führt uns durch eine landschaftlich äußerst reizvolle Gegend mit Reisterassen soweit das Auge reicht. In Jatilawah legen wir einen kurzen Zwischenstopp ein, um bei einem extrem "leckeren" Kaffee die Aussicht auf uns wirken zu lassen. Auch ein französisches Modefotografenteam und eine an der Stuhllehne sitzende Gottesanbeterin scheinen denselben Gedanken gehabt zu haben. Kurz durchgeschnauft machen wir uns weiter. Zwischendrin erfahren wir von Uli und Peter, daß auch sie mittlerweile Tulamben verlassen und sich auf den Rückweg nach Jimbaran gemacht haben. Gegen frühen Abend treffen wir die beiden in unserer Hotelanlage. Glücklicherweise scheint sich Peter inzwischen auf dem Weg der Besserug zu befinden. Die Untersuchungen haben soweit erst einmal nichts Dramatisches ergeben. Die Diagnose der Ärzte ist "Klimakoller".
Da wir alle ein ziemliches Loch im Bauch haben, genehmigen wir uns jeder eine Pizza Special im Strandrestaurant, welches wir bereits bei unserer Ankunft aufgesucht haben. Wenn die Pizza auch sehr lecker ist, liegt sie doch sehr heftig im Magen. Dafür entschädigt uns der Sonnenuntergang nach einem kurzen Strandspaziergang für alles. Glutrot scheint die Sonne hinter der Halbinsel im Meer zu versinken. Unglaublich schön und absolut keine Fotoopportunity! Zurück im Hotel horchen Ramona und ich erst einmal kurz an der Matratze, um für das kommende Abendprogramm fit zu sein. Als jedoch Uli und Martin anklopfen, sind wir beide dermaßen fertig und schlapp, dass wir kapitulieren und die beiden allein losziehen lassen. Wir hingegen geben uns schnellstmöglich wieder unseren Träumen hin und verschlafen den Rest des Abends. Hat auch was Schönes.
17.1.07 20:43


08.01.07

Mensch, wir haben doch Urlaub! Da kann man doch nicht um halb acht aufstehen. Uli, Martin und ich wollen uns aber das Wrack der U.S.A.T. Liberty anschauen, welches hier vor Tulamben liegt und die Hauptattraktion ist. Dadurch, daß wir so früh starten, haben wir das Wrack für uns alleine und können alles in Ruhe betauchen. Trotz der sehr schlechten Sicht ist das Wrack sehr beeindruckend und ich sehe sogar mein allererstes Seepferdchen! Nur das Austauchen ist nicht sehr spaßig. Ich habe einige Probleme mit meinem Jacket, was sich permanent selbst aufbläst. Naja, einen zweiten Tauchgang wollten wir hier eh nicht mehr machen. Aus dem Wasser raus, wir erst einmal vernünftig gefrühstückt. Aber nicht in unserer Anlage, sondern im Tauch Terminal, was einfach um Welten besser ist. Leider wird Peters Zustand immer schlimmer. Er sitzt mit Schüttelfrost am Frühstückstisch und kriegt kaum einen Bissen runter. Zeit, dass Uli mit ihm zum Arzt fährt, was er dann auch tut. Wir anderen warten während dessen im Tauch Terminal Restaurant und kümmern uns um den Einkauf von Souvenirtauchshirts. Als Uli und Peter zurück sind, beschließen sie bald, die Tour hier abzubrechen und sich im Tauch Terminal einzumieten, damit sich Peter wieder erholen kann. Zumindest hat er von der Ärztin eine Paracetamol- und Vitaminspritze verpaßt bekommen, die erst einmal ein bißchen helfen. Also sind wir nur noch zu viert und machen uns bald auf den Weg. Für heute haben wir Singaraja angepeilt. Zwischendrin machen wir Halt in "Kubutambahan", wo es einen Tempel mit einem witzigen Steinrelief gibt. Es stellt einen 1904 angekommenen Holländer dar, der auf seinem Fahrrad sitzt und dessen Hinterrad aus einer Blüte besteht. Nach einem kurzen Aufenthalt hier geht es weiter. Ein weiterer kurzer Stopp gilt dem höchsten Wasserfall Balis, dem "GitGit". Da wir relativ spät dran sind, haben wir auch diesen komplett für uns allein. Nur die Verkäufer in ihren Buden nerven ein wenig. Noch schlimmer ist jedoch, daß sie ihre kleinen Kinder dazu  benutzen, uns Touristen zum Kauf von Ketten und anderen Sachen zu überreden. Aber der Wasserfall ist es wirklich wert.
Wir haben mittlerweile beschlossen, nicht in Singaraja zu bleiben, sondern in "Candikuning"zu nächtige. Hier buchen wir uns telefonisch in das "Enjung Beji Resort" ein, welches direkt neben dem Pura Ulun Danu Bratan liegt, einem der wichtigsten hinduistischen Tempel. Er liegt wunderschön auf kleinen Inseln inmitten des Kratersees. Wir hoffen, es gibt morgen einen schönen Sonnenaufgang! Auf alle Fälle ist es schweinekalt hier. Wir haben es kaum geglaubt, aber in dieser Höhe (wir befinden uns schließlich in einem Vulkankrater auf ca. 2000m Höhe) sind die Temperaturen doch empfindlich niedriger, was dazu führt, daß wir trotz langer Hosen, Socken und Schuhe frieren! Aber erst einml zusammen mit Adi, unserem Fahrer etwas essen und dann ins Bettchen. Wir müssen morgen noch früher raus, als heute!
17.1.07 20:43


07.01.07

Weshalb sind wir eigentlich nach Ubud gekommen?! Ach ja - wir wollten shoppen gehen. Aber erst nach dem Frühstück. Und wißt Ihr was? Es wird frische Omelette, Rührei oder was auch immer auf Bestellung zubereitet. Und es gibt gebratenen Schinken. Leider nicht für mich. Als ich mich zum Bufett begebe, ist dieser bereits weg. Na egal. Aber auch die Affen scheinen das Frühstück lecker zu finden. Auf jeden Fall erscheinen sie pünktlich und besuchen uns auf der Terasse, wo sie aber von den Angestellten schnell wieder verscheucht werden. Schade eigentlich, sind es doch ganz witzige Gesellen.
Der Markt von Ubud ist wirklich ganz schön. Auf alle Fälle gibt es hier alles, was das Herz begehrt. Schnitzereien, Lebensmittel, Schuhe, Klamotten, einfach alles. Für Ramona finden wir zwei Paar schöne Flip Flops für die wir den Händler von zuerst 120000Rp für ein Paar auf 80000 für zwei Paar runterhandeln. Irgendwie gibt es aber nichts, was uns so richtig mitreißt. Also schnell noch einen Kaffee im Lotus Cafe getrunken und dann zurück ins Hotel für ein Stündchen an den Pool. Das Lotus Cafe ist übrigens wunderschön an einem kleinen Teich gelegen, durch dessen Mitte ein kleiner Weg direkt in den angeschlossenen Tempel führt. Ein unglaublicher Ort und ein unbedingtes MUSS für jeden Ubud Besucher.
Nach dem Pool hatten wir uns vorgenommen, uns nach Tulamben aufzumachen, wo wir morgen tauchen gehen wollen. Vorher aber noch eine kleine Fressorgie im Lotus Cafe, wo wir uns die Bäuche vollschlagen und ein paar Ideen zur Unterkunft in Tulamben sammeln. Der Weg dorthin ist nicht besonders spektakulär, bietet aber zumindest ein bis zwei Foto Opportunities. Leider haben wir immer noch keine Unterkunft in Tulamben, sodaß wir unsere Reiseführer, den Lonely Planet und Frau Meyer konsultieren müssen. Diese zeigt sich aber nicht besonders hilfreich. Irgendwie hat sie nicht so richtig Interesse, uns weiterzuhelfen. Sehr enttäuschend! Aber wir wären nicht wir, wenn wir das nicht auch noch selbst hinkriegen würden. Also ein wenig herumtelefoniert und in das "Bali Coral" eingebucht. 10 Euro die Nacht für einen Bungalow am Meer scheint verdächtig, aber was solls. Probieren wir es einfach mal. Leider hatte das "Tauch Terminal" nur zwei Zimmer frei. Dies wäre unsere erste Wahl gewesen. In Tulamben dann angekommen, erleben wir eine erste Enttäuschung, wenn auch keine große. Von den drei Bungalows haben nur zwei ein  Doppelbett, das dritte jedoch nur zwei einzelne Betten. Ping und Martin sind netterweise bereit, mit uns zu tauschen. Noch schnell etwas zu Essen eingeworfen und dann ab ins Bettchen. Morgen geht es um halb acht raus zum Tauchen. Wir sind schon sehr gespannt.
17.1.07 20:42


06.01.07

Und wieder ein wunderschöner Tag! Die Sonne strahlt, als wir uns zum Frühstück gegen acht treffen. Statt der Ananas gibt es seit neuestem Bananen... ;-) Überpünktlich um neun steht unser bestellter Wagen vor der Tür. Genug Platz hat er jedenfalls für uns alle. Adi, unser Fahrer, scheint auch ganz clever zu sein. Für heute haben wir geplant, uns nach Ubud aufzumachen. Hier soll ein schnuckeliger Kunstmarkt zum exzessiven Shoppen auf uns warten. Schon auf dem Weg dahin führt uns der Weg durch viele kleine Dörfer die tolle Sachen wie Holzschnitzereien, Steinskulpturen, Malereien etc. anbieten. Wir wundern uns schon ein wenig, wer die vielen Sachen alle kaufen soll. Vielleicht wir?! Na mal sehen. In Ubud angekommen, gibt uns Adi den Tipp, doch mal den Affenwald "Mandala Wisata Wenara Wana" Monkey Forest Ubud zu besuchen. Ramona und Ping sind ein wenig skeptisch, als sie hören, daß die Affen durchaus auch einmal zudringlich werden und einen durchaus auch mal anspringen können. Aus diesem Grund verzichten die beiden lieber darauf. Wir jedoch kapitulieren nicht und kaufen als Bestechungsgeld ein paar Bananen. Der Wald ist wirklich schön und auch die Affen benehmen sich durchaus OK. Trotzdem möchte man mit ihnen nicht wirklich in Diskussion geraten, vor allem, wenn man sich die Zähne genauer ansieht... Der eine Euro Eintritt hat sich aber auf jeden Fall gelohnt. So nah kommt man den Affen in solch einer tollen Umgebung sehr selten. Da es aber mittlerweile Mittagszeit ist, zeigt sich die Temperatur recht aggressiv. Wir beschließen, uns erst einmal in einem nahe gelegenen Cafe einen entspannten Kaffee und einen Saft zu gönnen. Bald trudeln auch die Mädels ein, die sich ein wenig die Stadt angeschaut haben. Für heute stehen noch Unterkunft suchen und Reisfelder angucken auf dem Programm. Aber warum Unterkunft suchen?! Das Cafe in dem wir sitzen gehört zu einem netten SPA Resort. Kurzerhand entschließen wir uns, uns hier einzumieten und heute abend die angebotenen Massagen ausgiebig zu nutzen. Und natürlich kommen nur die Deluxe Rooms für uns in Frage! ;-) Nachdem wir uns eingecheckt haben, geht es auf, etwas zu Happern zu finden. Adi empfiehlt uns ein Restaurant, von dem man angeblich einen schönen Blick auf die Reisfelder Balis hat. Den hat man auch. Nur leider auch auf eine ziemlich häßliche Baustelle. Egal - das Essen ist gut und wir lassen es uns ausführlich munden. Martin und Ping haben dann aber nicht wirklich Interesse, uns zu den Reisterassen zu begleiten. Kein Wunder - Ping ist auf den Phillippinen groß geworden, welche die größten Reisterassen der Welt haben und Martin hat sie auch schon zur Genüge gesehen. Also machen wir uns zu viert nach Tegallalang auf. Dort soll es einen wundervollen Blick geben. Leider aber auch ewig viele äußerst aufdringliche Verkäufer, die ihr Zeug an den Mann oder die Frau bringen wollen. Hauptsache, sie kriegen "one dollar" dafür. Also schnell ein paar Bilder gemacht und noch schneller weiter. Die nächste Station sollen die heißen Quellen von Tirta Empul sein. Der Sage nach hat hier Indra seine Lanze in den Boden gestoßen und die Herkunft aller Flüsse, Seen und Meere geschaffen. Ein sehr spiritueller Ort, in dem rituelle Waschungen durch geführt werden. Natürlich Männchen und Weibchen getrennt. Irgendwie steht uns nun auch nicht mehr der Sinn danach, die nahegelegenen Königsgräber zu besuchen. Die Massage ruft! Also nichts wie zurück ins Hotel. Da Ping und Martin schon durchgeknetet sind, begeben Ramona und ich uns direkt auf die Liege. Eine Stunde Sari Massage. Vollkommen anders als die Thai Massage, aber wahnsinnig entspannend! Zurück im Hotelzimmer noch ein wenig abspannen und dann etwas zu Essen. Die Idee ist, ins Lotus Cafe zu gehen, von dem wir schon im Planet so viele gute Sachen gelesen haben. Noch im Hotel treffen wir Uli, der gerade mit seiner Massage fertig ist und sich uns anschließt. Auch Peter ist dabei, obwohl es ihm immer noch nicht besser geht. Auf dem Weg ins Lotus Cafe stolpern uns auch noch Ping und Martin über den Weg, sodaß wir nun wieder komplett sind und uns mit der Taxifahrt so richtig übers Ohr hauen lassen. 30.000 Rupia für ungefähr 500m sind einfach eine Frechheit, aber halt trotzdem nur drei Euro.Dummerweise sind wir nach zehn Uhr da und die Küche hat schon zu. Auch die anderen Restaurants scheinen uns nicht mehr beköstigen zu wollen. Glücklicherweise finden wir im "Ibu Rai" Zuflucht, wo wir es uns gut schmecken lassen.

 

17.1.07 20:40


05.01.07

Nachdem wir ja gestern ein wenig spät ins Bett gekommen sind, fällt das Aufstehen heute nicht so leicht. Da wir uns aber verabredet hatten, heute um 10:30 Uhr nach Kuta zum Shoppen, Tourfeinplanung und Strand zu fahren, schälen wir uns trotzdem aus den Federn. Das Frühstück ist wie immer - OK. Aber - sie haben gemerkt, daß uns in den letzten Tagen die frische Ananas nicht sooo geschmeckt hat und lassen sie diesmal gleich weg. Sehr aufmerksam! Nach der morgendlichen Stärkung gehts also nach Kuta. Unser Anlaufpunkt ist der Starbucks neben dem Hard Rock Cafe. Die Bali-Tassen sind echt schön und werden erst einmal in rauhen Mengen eingekauft. Danach trennen wir uns und geben uns dem Einkaufswahn hin. Außer einem Surfshirt ist aber nichts dabei rumgekommen. Ramona und ich pflanzen uns dann auch bald in ein Cafe und suchen uns bei einem leckeren Mangolassi schon einmal die Dinge heraus, die wir gern auf unserer Tour mit den andern vier sehen würden. Um drei hatten wir uns mit den anderen verabredet, um dann gemeinsam die Tour zu beschließen. Uli und Peter kommen zwar eine viertel Stunde zu spät, dafür haben sie aber bereits ein nettes Strandlokal ausfindig gemacht, wohin wir dann auch prompt wandern. Als ich aber auf der Karte lesen muß, daß hier Shark Fin Soup angeboten wird vergeht mir der Appetit und ich boykottiere jegliche Nahrungsaufnahme in diesem Lokal. Nachdem sich die anderen ein wenig gestärkt haben und wir mit der Feinplanung der Tour durch sind, machen wir uns an den herrlichen Strand und begeben uns in die Fluten. Leider ist das Wasser hier völlig mit Zivilisationsabfällen, wie Tüten, gebrauchten Kondomen etc. verdreckt, sodaß sich der Badespaß trotz der genialen Wellen in Grenzen hält. Aber auch an Land ist es nicht viel angenehmer. Ca. alle dreißig Sekunden werden einem sehr penetrant Icecream, Massagen, Ringe, Uhren, Sonnenbrillen und so weiter angeboten. Wir können das "Excuse meeee!" bald nicht mehr hören. Naja - Kuta halt. Zum Glück ist das echte Bali vollkommen anders. Zumindest haben wir per Telefon unseren Wagen für morgen halb zehn bestellen können. "Frau Meyer" ist doch zu etwas zu  gebrauchen...
Nach einem - wieder einmal - wunderschönen Sonnenuntergang, diesmal an Kutas Strand, plagt uns alle der Hunger. Also hoch in die Stadt und ins "Dulang", wo Ramona und ich bereits heute nachmittag bei Mango Lassi ein paar Tourdetails herausgesucht haben. Ich entscheide mich für ein Nasi Cumpar, einen Mix aus indonesischen Spezialitäten. Mmmmmh das leckerste Nasi Cumpar, was ich hier auf Bali hatte. Sehr, sehr empfehlenswert. Nun noch ein kleiner Verdauungsspaziergang durch die Straßen Kutas und ab zurück nach Jimbaran, um das Salz des Strandtages abzuduschen und die Sachen für unsere morgige Tour zusammenzupacken.
17.1.07 20:39


04.01.07

Erst einmal in der Sonne frühstücken. Für heute früh hat sich unsere "Reiseleiterin" von Meyer´s Weltreisen angekündigt, um uns ein paar Infos zu Bali und den angebotenen Touren zu geben. Irgendwie schienen wir aber nicht so 100%ig ihrem normalen Klientel zu entsprechen. Wir sind halt eher an Individualreisen interessiert, als an der Buchung pauschaler Touren. Nichtsdestotrotz war die Info über die angebotenen Mietwagen recht interessant. Wir sind ja sechs Personen und da ist es immer recht schwierig, einen entsprechend großen Wagen zu finden. Sie wollte sich jedenfalls darum kümmern und uns Bescheid geben.
Zu halb elf hatten wir unsere Taxis bestellt. Da das Wetter nichts zu wünschen übrig läßt, hatten wir für heute Strand angepeilt. Also gehts ab nach Nusa Dua, wo laut den Taxifahrern unser Wunschstrand ist. Das war er auch. Leider nicht für uns. Der Strand unseres Vertrauens war leider nur den Gästen des Hotels vorbehalten. Dummerweise gab es hier nicht nur ein Hotel, sodaß uns nur ein begrenzter Abschnitt blieb. Aber der reichte uns zum ausgiebigen Chillen. Da wir uns gestern trotz ganztägigen Schattens alle vernünftig das Fell verbrannt hatten - die tropische Sonne plus Ozonloch sind halt doch ein bißchen aggressiver - zogen wir es heute vor, hauptsächlich im Schatten zu bleiben. Aber es war auch so wunderschön und relaxed. Ramona und ich begaben uns dann noch auf Fotosafari, um unser Sportprogramm der Kameras bei den vielen Surfern auszuprobieren. Als uns dann der kleine Hunger besuchte, traten wir ihm entschlossen entgegen und suchten einen Platz im nahe gelegenen Strandrestaurant des Hyatt-Hotels.
Zum Sunset wollten wir unbedingt nach Tanah Lot, einem Tempel, der auf einer kleinen Felsformation mitten im Meer steht. So etwas kennt man sonst nur aus Fantasy-Filmen und hier steht es einfach so rum. Beim Anblick dessen, der untergehenden Sonne und begleitend mit einer frischen Kokosnuss kann man durchaus schon mal Gänsehaut kriegen. Eine unglaubliche Location! Nachdem der Feuerball versunken war, begaben wir uns auf den Heimweg nach Jimbaran. Vorher gab es aber noch einen Zwischenstopp in Semanjak (Merker: Schreibweise checken), um die nächsten Tage zu planen, was wir dann auch grob taten. Das Rahmenprogramm steht zumindest. Irgendwie hatten wir aber dann nicht mehr so wahnsinnig viel Lust, unseren Spaziergang durch die Stadt fortzusetzen, sodaß Ping, Ramona, Martin und ich beschlossen, ins Hotel zurückzufahren. Uli und Peter zogen noch weiter, um sich das Nachtleben hier genauer anzuschauen. Aus Ramonas und meiner Suche in Jimbaran nach etwas zu Essen wurde dann aber "leider nur" ein Spaziergang am Strand auf Grund der Tatsache, daß bereits alle Restaurants ihre Pforten geschlossen hatten. Ist 23:30 Uhr dafür wirklich schon zu spät?! ;-)

 

17.1.07 20:36


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